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Zap! nur im XP Modus unter Windows 7

Zap!, der Notrufclient von nic.at (siehe unter Praxis) funktioniert unter Windows 7 nur im XP Modus. Wird Zap sonst unter Windows 7 gestartet verhält er sich zunächst normal, die Notruferweiterungen für z.B. Standortbestimmung und LoST funktionieren einwandfrei, doch bei Absetzen eines Calls bleibt Zap! mit der Meldung “Resolving Route” hängen.

Terminverschiebung: 8. Emergency Workshop

Der für 20.-22. September 2010 geplante 8. Emergency Services Workshop in Berlin wurde abgesagt - ein neuer Termin für diesen Workshop wird bekanntgegeben.

Weitere Informationen sind unter http://www.emergency-services-coordination.info/esw8.html nachzulesen.

141 und 144 in Niederösterreich

Ab dem 1. Juli 2010 wird auch der Notrufnummer 141 zur Leitstelle von “144 Notruf NÖ” umgeleitet. Vorerst ist dieser Betrieb für ein halbes Jahr vorgesehen.

Notruf 144 News / kurier.at

ÖNORM für Notruf- und Serviceleitstellen (NSL)

Die ÖVE/ÖNORM EN 50518-3 beschreibt “Abläufe und Anforderungen an den Betrieb” für Notruf- und Serviceleitstellen (NSL). Derzeit handelt es sich noch um einen Entwurf, weitere Informationen sind unter https://www.astandis.at/shopV5/Preview.action?preview=&dokkey=337651 verfügbar - Einsicht genommen werden kann beim OVE.

OpenLLDP 0.4 veröffentlicht!

Nach längerer Pause wird am Projekt OpenLLDP wieder weitergearbeitet. Heute wurde OpenLLDP 0.4 unter der BSD Lizenz veröffentlicht um die Verbreitung in kommerziellen Produkten zu fördern.

OpenLLDP hat eine Open Source LLDP Implementierung zum Ziel. Eine Erweiterung für LLDP-MED Location Identification ist ebenfalls in Version 0.4 enthalten, somit ist das Projekt im Zusammenhang mit Standortkonfiguration und Notrufen interessant. In der aktuellen OpenLLDP Version ist eine Neighbors-Funktion hinzugekommen.

Weitere Informationen und der Download sind unter http://openlldp.sourceforge.net/ verfügbar.

Notrufstatistik Finnland

Die Statistik für die Notrufnummer 112 in Finnland listet für 2009 mehr als 4 Millionen Notrufe auf. 75% dieser Notrufe wurden innerhalb von 5 Sekunden beantwortet, weitere 16% innerhalb der nächsten 5 Sekunden. 12% der Anrufer haben innerhalb der ersten 5 Sekunden wieder aufgelegt.

Detaillierte Statistiken für Finnland sind unter http://www.112.fi/index.php?pageName=statistics abrufbar.

Android Prototyp für VoIP-Notruf

Eine exemplarische Software für Android mit dem Namen ecritdroid demonstriert VoIP-basierte Notrufe nach der IETF Architektur. Wenn diese Software am Android Gerät installiert wird, bestimmt die Software im Hintergrund die verfügbaren Notruf-Dienste mit Hilfe der LoST Infrastruktur. Wird dann eine Notrufnummer gewählt, wird die Kontaktinformation der zuständigen Notrufzentrale angezeigt (z.B. die Möglichkeiten diese per XMPP oder SIP zu erreichen). Der Notruf kann dann also mit Hilfe von Internetprotokolle zur Notrufzentrale aufgebaut werden - ganz nach den Vorstellungen der IETF.

Die Projektseite von ecritdroid ist unter http://code.google.com/ecritdroid/ abrufbar.

Bei dieser Software handelt es sich um einen Prototypen und ist nicht für einen tatsächlichen Notruf geeignet (auch weil derzeit die meisten Notrufzentralen nicht über das Internet erreichbar sind).

Präsentationen vom 7. Emergency Services Workshop

Vom 11.5. bis 13.5. fand der 7. Emergency Services Workshop in den USA statt. Neben Updates der verschiedenen Standartisierungsgremien (wie z.B. IETF, OMA, NENA, WiMAX Forum, IEEE and ATIS) über den Status von Arbeiten zum Thema Next Generation Emergency Calls war auch ein wichtiges Thema Early Warining. Die ATOCA Arbeitsgruppe der IETF wurde beispielsweise vorgestellt. Weiters wurden auch Implementierungsberichte aus verschiedenen Ländern vorgestellt (in UK gibt es derzeit bereits rund 10.000 Notrufe via VoIP pro Monat). Prototypen, wie z.B. für Android wurden ebenfalls vorgestellt.

Die Unterlagen zu den Vorträgen sind unter http://www.emergency-services-coordination.info/esw7.html verfügbar.

Der nächste Emergency Services Workshop findet von 20. bis 22. September in Berlin statt!

Standortinformation mit Asterisk

Für Asterisk, die populäre VoIP Telefonanlagensoftware, gibt es einen Patch, um PIDF-LO Dokumente aus dem Body einer SIP INVITE Nachricht im Dialplan zu verarbeiten. Damit ist es möglich, mit folgendem Kommando ein PIDF-LO Dokument aus dem Body zu holen:

${SIP_BODY(application/pidf+xml)}

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Keine Standortinformation in Italien

Wird in Italien der Notruf 112 gewählt, gibt es keine vollständige Möglichkeit der Standortbestimmung des Anrufers. Diese ist insbesondere wesentlich, wenn der Anrufer (z.B. ein Tourist auf Urlaub in Italien) seinen genauen Aufenthaltsort nicht nennen kann. Laut Ansicht der Kommission stehen so natürlich Leben auf dem Spiel, da in jeder Notsituation das rasche Eintreffen von Rettungskräften essentiell ist.

Da Italien bis jetzt die EU Richtlinien zur Standinformation beim Notruf 112 noch immer nicht umgesetzt hat, wurde jetzt von der Kommission ein Zwangsgeld beantragt, siehe Presseaussendung.